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Muttersprachler
Spanisch wird nicht nur in Spanien, sondern vor allem auch in Süd- und Mittelamerika gesprochen. Zahlen aus dem Jahr 2010 besagen, dass es etwa 360 bis 380 Millionen spanische Muttersprachler gibt.

Spanisch in den USA
Rund 312 Millionen Bürger leben in den USA; darunter befinden sich etwa 48 Millionen
Spanisch-Sprecher. Den größten Anteil spanisch-sprechender Bürger gibt es in den südwestlichen Bundesstaaten wie beispielsweise Kalifornien, Texas oder New Mexico. In diesen Bundesstaaten beträgt der Anteil der sprachlichen "Spanier" mehr als 30 %.

Vierthäufigste Sprache
Neben den Muttersprachlern gibt es in Bezug auf Spanisch noch eine schwer zu schätzende Zahl von Zweitsprachlern. Die Zahl der spanisch-sprechenden Menschen auf der Welt wird mit 450 bis 500 Millionen veranschlagt. Laut Daten von "wikipedia" ist Spanisch damit - nach Mandarin-Chinesisch, Hindi und Englisch - die am vierthäufigsten gesprochene Sprache der Welt.




Amtssprache
Offizielle Amtssprache ist Spanisch nicht nur in Spanien, sondern auch in der Europäischen Union, in der überwiegenden Mehrzahl der Staaten Mittel- und Südamerikas sowie bei den Vereinten Nationen. Mit Rücksicht auf die unterschiedlichen sprachlichen Gegebenheiten in den einzelnen Bundesstaaten gibt es in den USA auf Bundesebene keine einheitliche offizielle Amtssprache.

Sprach-Wächter
Bei strittigen Fragen in Bezug auf die spanische Sprache gibt es eine zentrale Institution, die die Entscheidungen fällt: die "Real Academia Española". Diese gibt beispielsweise den "Diccionario de la Lengua Española" heraus. Dabei handelt es sich um das offizielle Wörterbuch der spanischen Sprache. Die "Real Academia Española" entscheidet beispielsweise darüber, ob und welche Anglizismen in das Wörterbuch aufgenommen werden.

Cervantes-Institut
Nach dem Vorbild der deutschen Goethe-Institute hat Spanien das "Instituto Cervantes" ins Leben gerufen. Die Kultureinrichtung hat vor allem die Aufgabe, in der ganzen Welt die spanische Sprache zu fördern. Wie es heißt, ist das Instituto Cervantes mit 67 Zentren in insgesamt 40 Ländern der Erde vertreten. Auch in Deutschland gibt es fünf Einrichtungen des Instituts: in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Bremen und München.

Das berüchtigte "Ñ"
Einer der augenfälligsten Unterschiede zwischen dem deutschen und dem spanischen Alphabet ist das "Ñ" (Beispiel: España). Geschrieben wird der Buchstabe als "N" mit Tilde. Im spanischen Alphabet befindet er sich zwischen N und O. Auf der spanischen Schreibmaschinen- oder Computer-Tastatur nimmt das "Ñ" oder "ñ" den Platz des deutschen "ö" ein.

"Dialekte"
Wer mit eingefleischten Katalanen oder Basken spricht, der begibt sich an den Rand einer Ohrfeige, wenn er deren Regional-Sprachen als "Dialekt" bezeichnet. Nein, nein - Katalanisch, Baskisch und Galicisch beispielsweise sind selbstverständlich völlig eigenständige Sprachen ...
Und zwar ist Galicisch oder "galego" im nordwestlichen spanischen Bundesland Galicien neben Spanisch die offizielle zweite Amtssprache. Zwar soll Galicisch alleine schon aufgrund der geographischen Nähe und der damit verbundenen Vermischung der Kulturen eine Ähnlichkeit mit Portugiesisch haben. Aber es ist selbstverständlich auch kein portugiesicher "Dialekt" ...
Auch Katalanisch ("català") ist dort, wo es vorherrschend gesprochen wird (vor allem Katalonien), als zweite Amtssprache in den Alltag von Behörden, Regionalfernsehen und Schule fest eingebunden. Auf den Balearen und im Bundesland Valencia spricht man (neben Spanisch) unter den Ansässigen eine Sprache, die dem Katalanischen zumindest sehr ähnelt. Selbst das spanische Wikipedia erlaubt es sich, diese beiden Sprachen als "Dialekte" des Katalanischen zu bezeichnen. Die eingefleischten Regionalisten hingegen verteidigen auch hier die Selbstständigkeit von ihrem "Mallorquín" und ihrem "Valenciano".
Die dritte große Regionalsprache in Spanien ist Baskisch (Euskera). Auch sie hat im Baskenland und einigen weiteren Teilen des spanischen Nordens den unverrückbaren Status der offiziellen Amtssprache. Baskisch kann nun wirklich nicht als ein "Dialekt" des Spanischen bezeichnet werden, denn mit Spanisch hat die baskische Sprache praktisch überhaupt nichts gemein. Baskisch ist tatsächlich als eine völlig eigene Sprache anzusehen.

"Español" und "Castellano"
Lassen Sie sich nicht verwirren: beide Begriffe bezeichnen die spanische Sprache. Die Unterschiede liegen bestenfalls in politischen Feinheiten. Das Wort "Castellano" deutet lediglich darauf hin, dass sich diese Sprache im zentralspanischen Bundesland Kastilien (also Kastilisch) entwickelt hat. Sie ist Amtssprache unter anderem für den gesamten spanischen Staatsbereich.



Eines der häufigsten Stichworte unserer Zeit heißt "Globalisierung". Die Länder der Welt rücken zusammen, dank Internet spielen Entfernungen mittlerweile eine viel geringere Rolle. Verständigung, Sprachen und somit Übersetzungen werden immer wichtiger. Prompt tauchen im Internet kostenlose Übersetzungsprogramme auf, mit denen man seine Texte in die gewünschte Sprache übertragen kann. Ist das die Lösung? Werden Übersetzer jetzt arbeitslos?

"Es wollte mir, ein Fragment zu essen."

Ich habe eines dieser Programme getestet. Meinen Satz ("Ich möchte ein Schnitzel essen") habe ich mir von Deutsch nach Englisch übersetzen lassen und erhielt folgendes Ergebnis: "I would like to eat a shred." Diesen Satz habe ich mir vom Englischen ins Spanische bringen lassen. Das Ergebnis: "Me gustaría comer un fragmento." Und jetzt einfach zur Kontrolle wieder vom Spanischen zurück ins Deutsche. Das Endresultat: "Es wollte mir, ein Fragment zu essen."
Also nur zwei Zwischenschritte, und schon verwandelt sich ein ganz einfacher Satz ("Ich möchte ein Schnitzel essen") in ein wirres Ungetüm: "Es wollte mir, ein Fragment zu essen."
Halten Sie den Umweg über zwei Sprachen für unfair? Dann geben wir wieder den gleichen Satz ein ("Ich möchte ein Schnitzel essen"), und natürlich lautet das Ergebnis wieder: "I would like to eat a shred." Jetzt sparen wir uns den Umweg über Spanisch und gehen bei der Kontrolle sofort wieder zurück vom Englischen ins Deutsche. Wir lassen also das Ergebnis ("I would like to eat a shred") wieder zurück ins Deutsche verwandeln. Das Ergebnis: "Ich äße gern einen Fetzen."

Besser ein professioneller Übersetzer

Mein Fazit: eine Maschine denkt beim Übersetzen nicht mit, sondern reiht Vokabeln aneinander. Schlimm wird's dann vor allem, wenn eine der benötigten Vokabeln nicht bekannt ist und die Maschine sich deshalb etwas "Ähnliches" sucht. Wer auf eine wirkliche Übersetzung seines Textes in eine andere Sprache vertrauen will, der sollte sich an einen Profi aus Fleisch und Blut (und mit Hirn) wenden. Dies gilt umso mehr, da Übersetzungen heutzutage längst kein Luxus-Artikel mehr sein müssen. Ich beispielsweise nehme für eine normale A4-Seite ein Honorar von lediglich 29 Euro.
Die Antworten zu weiteren Fragen (beispielsweise zu technischen Abläufen) erhalten Sie nachfolgend per "FAQ":

Welche Berufsausbildung haben Sie?

Ich habe ein Volontariat bei einer Tageszeitung absolviert und bin ausgebildeter Redakteur. Mein Interesse galt immer schon der Arbeit mit Sprache.

Was befähigt Sie in besonderer Weise zu Spanisch-Übersetzungen?
Ich habe 22 Jahre in Spanien gelebt, habe spanische Familienbande und war rund zehn Jahre lang der Geschäftsführer einer Sociedad Limitada (dies entspricht der deutschen GmbH). Somit bin ich im Spanischen überall sprachlich zuhause: im Privatbereich, im Arbeitsrecht, im Vertragsrecht, in Behördenangelegenheiten und in finanziellen Belangen.

Haben Sie denn Erfahrungen mit Spanisch-Übersetzungen?
Ein bedeutender Teil meiner praktischen Tätigkeit bestand in Spanien darin, die wichtigsten spanischen Tageszeitungen zu lesen und dabei jene Artikel herauszufiltern, die auch für einen deutschen Leser vor Ort interessant waren. Diese spanischen Artikel habe ich in ein flüssiges und geschliffenes Deutsch gebracht, damit sie in örtlichen deutschsprachigen Wochenzeitungen erscheinen konnten. Hin und wieder habe ich auch Artikel in Spanisch für spanische Wochenzeitungen verfasst. Somit waren es praktisch 22 Jahre Arbeit und Sprach-Erfahrung als Spanisch-Übersetzer.

Was kostet eine Übersetzung?
Da die EU-Behörden heutzutage selbst die Krümmung einer Salatgurke in Normen fassen, gibt es natürlich auch Grundlagen für die Honorar-Berechnung bei Übersetzungen. Da wird beispielsweise die Norm für eine A4-Seite mit 30 Zeilen festgelegt, und außerdem die Norm für eine Zeile mit 55 Anschlägen. Auf diese Weise kommt es dann häufig zu Honorar-Berechnungen nach Anzahl der Zeilen, der Worte oder der Anschläge.
Ich persönlich halte es für praktischer, mir einen Text zunächst anzusehen und dann mit dem Auftraggeber das Honorar für die Übersetzung dieses Textes abzusprechen. Das geschieht im heutigen Internet-Zeitalter sehr schnell und gibt außerdem Verhandlungsspielraum. Dieser Spielraum hat nur eine Grenze: als Mindesthonorar für eine kleinere Übersetzung (beispielsweise eine A4-Seite) nehme ich 29 Euro.


Wie verhält es sich mit der Mehrwertsteuer?
Als so genannter "Klein-Unternehmer" bin ich davon befreit, eine Mehrwertsteuer kassieren und ans Finanzamt abführen zu müssen. Deshalb sind die von mir genannten Beträge automatisch auch die endgültigen Preise, auf die keine Aufschläge mehr erfolgen.

Wie erfolgt die Bezahlung?
Das läßt sich individuell absprechen. Der Normalfall wird eine Banküberweisung sein. Aber auch die Bezahlung über Finanzdienstleister im Internet (Paypal, Moneybookers) ist möglich.

Erhalte ich eine schriftliche Rechnung?
Selbstverständlich.

Wie soll ich den Text schicken, den ich übersetzt haben möchte?
Am einfachsten natürlich als Anhang an einer Mail. Beispielsweise als Word- oder als pdf-Datei. Auch Foto-Formate wie jpg, tif oder bmp sind kein Problem.

Stehen Sie auch für mündliche Übersetzungen zur Verfügung?
Ja. Ich habe in Spanien beispielsweise schon bei Gerichtsverhandlungen für deutsche Prozessbeteiligte übersetzt. Auch in Deutschland habe ich bereits als Dolmetscher beim Amtsgericht gearbeitet. Oder auch als Dolmetscher bei großen Kongressen, wenn zu diesen Tagungen auch Teilnehmer aus Spanien oder Südamerika gekommen waren.

Ich habe noch eine Frage, die hier nicht erwähnt ist.
Schicken Sie mir am besten eine Mail an wolf1902@yahoo.com. Ich werde Ihnen umgehend antworten.
Wolfgang Esser

Ausgebildeter Redakteur.

Mehr als 20 Jahre
beruflicher Erfahrung
in Spanien.

Seit vielen Jahren
Spanien-Experte des
Deutschen Sportverlags.

Mehrfach Übersetzer vor
spanischen Gerichten.

Dolmetscher vor
deutschem Amtsgericht.

Übersetzer-Einsätze bei
Internationalen Meetings
und Konferenzen.

Referenzen:

Deutscher Sportverlag
Solidarität International
Kumpel für AUF
people to people GmbH

Arbeitsnachweis:

Amtsgericht Düsseldorf

Kontakt:
Telefon: 01578-7412899
Mail: wolf1902@yahoo.com